Schwerpunkt: Sexualtherapie

„We are oversexed but underfucked.“ David Schnarch

Sex ist überall – doch wie sieht’s bei uns aus?

Wir leben in einer Welt, in der Intimes öffentlich ist. Was früher noch geheim und tabuisiert war und persönlich mühsam erforscht werden musste, ist heute allzeit verfügbar. Das persönliche Erleben und Handeln hinkt dem oft gewaltig hinterher. Das gilt für die jüngere Generation, die oft mehr weiß, als sie erlebt hat, ebenso wie für ältere Generationen, die sich damit stressen, wie sie Sexualität eigentlich leben sollten oder wollten, die Realität jedoch anders aussieht.

Unser sexuelles Verlangen ist so unterschiedlich

Die meisten Paare oder Einzelpersonen, mit denen ich sexualtherapeutisch arbeite, suchen keine Unterstützung im größer-schneller-weiter. Es geht ihnen um ein Bedürfnis nach Intimität miteinander, die sie gern emotional, aber auch erotisch ausdrücken möchten. Doch dem steht oft die entstandene Partnerschaftsdynamik im Wege: Der eine will viel mehr, kann es kaum mehr aushalten mit dem gefühlten oder erlebten Entzug. Und der andere spürt unter dem Druck keinerlei Begehren mehr in sich.


Sexualtherapie

In der Paartherapie begleite ich Sie als Paar oder Einzelpersonen darin, wieder einen Bezug zu sich selbst zu finden und dem was Sie jenseits der entstandenen Dynamik wirklich wollen. Es geht um ein Verständnis des eigenen emotionalen, körperlichen und sexuellen Funktionierens. Weiterhin geht es um ein Verständnis der entstandenen Paardynamik und wie Sie hier neue Wege gehen können. Und es geht darum, sich als Person weiterzuentwickeln und in den eigenen Kommunikations-, Beziehungs- und Erlebnismöglichkeiten zu wachsen.

Als systemische Therapeutin orientiere ich mich am Ansatz systemischer Sexualtherapie der Heidelberger Schule nach Angelika Eck und Uli Clement und habe den integrativ-systemischen Ansatz bei David Schnarch und Esther Perel erlernt. Seit 2017 befinde ich mich in sexologischer Weiterbildung bei ZISS (Züricher Institut für Sexologie und Sexualtherapie).